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Verkehrstelematik und Verkehrsmanagement

Mehr als eine Millionen Menschen benutzen täglich die Autobahnen in Rheinland-Pfalz. Den wenigsten von ihnen dürfte klar sein, wie viel Technik in der Straße steckt, auf der sie gerade unterwegs sind. Lediglich die Schilderbrücken werden wahrgenommen, vielleicht fällt auch noch die ein oder andere Wetter-Messstation ins Auge. Schilderbrücken und Messstationen sind jedoch nur ein kleiner Teil der umfassenden Technologie, mit der die Mobilität auf unseren Straßen gesichert wird.

Das Herz des Verkehrsmanagements schlägt im Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz. Hier kümmert sich die Fachgruppe Verkehrstelematik und Verkehrsmanagement darum, die Verkehrsströme effizient zu koordinieren und effektiv zu steuern.

Das Wort „Telematik“ setzt sich aus den Begriffen Telekommunikation und Informatik zusammen. Hiermit ist schon angedeutet, dass bei dieser Fachrichtung Computer und Mittel zur Datenübertragung im Einsatz sind.


Verkehrstelematik kann nur betrieben werden, wenn entsprechende Daten über den Verkehr vorliegen. Die Daten sind Grundlage und Voraussetzung für alle Möglichkeiten der Verkehrssteuerung. Der Landesbetrieb Mobilität generiert diese Daten unter Einsatz von rund 1.400 Induktionsschleifen an 270 Dauerzählstellen, 70 Glättemeldeanlagen und rund 70 Kameras im gesamten Bundesland. Mehr als 1.000 Kilometer Kupfer-Streckenfernmeldekabel und 150 Kilometer Glasfaserkabel liegen an den Straßen im Boden, über sie werden die Daten weitervermittelt. Sie landen schließlich in der Verkehrszentrale Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Raum, der von Computerbildschirmen und -anlagen dominiert wird. Vier Mitarbeiter überwachen hier die Anlagen und Informationssysteme. Sie erhalten zum Beispiel Meldungen über die Auslastung der Straßen, die Zahl der freien Lkw-Stellplätze auf bestimmten Parkplätzen, den Straßenzustand und die Betriebszustände der Verkehrsbeeinflussungsanlage. Diese werden in der Verkehrszentrale weiterverarbeitet.

Hinter der Verkehrstelematik steckt also jede Menge Technik, die teilweise direkt in die Straßen eingearbeitet ist: Die Induktionsschleifen zeigen an, wie viele Fahrzeuge wie schnell auf einer Strecke unterwegs sind. Die Schleifen können dabei bis zu acht Fahrzeugarten unterscheiden. Die Messwerte werden ebenfalls in der Verkehrszentrale verwaltet. Zählstellen und Induktionsschleifen liefern den anderen Bereichen des Landesbetriebs wichtige Informationen. Zum Beispiel darüber, ob die Verkehrsbelastung oder insbesondere die Zahl der Lkw auf einer bestimmten Strecke so angestiegen ist, dass hier der Einsatz von passivem oder aktivem Lärmschutz notwendig wird. Oder um Baustellen auf Autobahnen so zu planen, dass eine Sperrung in der Zeit mit dem niedrigsten Verkehrsaufkommen liegt.

Ansprechpartner

telematik (at) lbm.rlp.de

Bei Störungen
Tel.: 0261/8844364

Bei Presseanfragen
Tel.:0261/3029-1103
presse (at) lbm.rlp.de

Mobilitätsportal Rheinland-Pfalz

Informationen zur  Verkehrslage, Mitfahrer-
parkplätzen und Anderem:

Mobilitätsportal

Für mobile Internetdienste:

http://www.mobil.rlp.de

Blick auf die Straßen:

Webcambilder




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