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Startseite  >  Bauprojekte  >  B 327 Ortsumgehung Kastellaun
Stand: April 2012

B 327 Ortsumgehung Kastellaun

Projekt: Neubau der Ortsumgehung Kastellaun

(Zum Vergrößern der Übersicht bitte auf den Plan klicken)

Planungsgrundlage

Die Überlegungen, eine Umgehung Kastellaun im Zuge der B 327 zu realisieren, gehen bis in die 60er-Jahre zurück. Damals wurden die ersten Vorplanungen entwickelt. Als Ergebnis der planerischen Abwägung entstand eine nördliche stadtnahe Trasse, die erstmals im Jahre 1969 zum RE-Entwurf ausgearbeitet und im Jahre 1970 genehmigt wurde.


Die Trasse der linienbestimmten Nordumgehung Kastellaun ist Bestandteil des Flächennutzungsplanes VG Kastellaun. Im August 1983 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.


Nach mehreren Änderungen des Entwurfs und Empfehlungen des BMV wurde der RE-Entwurf angepasst und die landespflegerische Begleitplanung erstellt.

Der endgültige Planfeststellungsbeschluss erfolgte im Jahr 2002.

Grund der Maßnahme

Die raumordnerischen Entwicklungsziele im Bereich der Hunsrückhöhenstraße sind:

  • Weiterentwicklung der B 327 (Hunsrückhöhenstraße) als leistungsfähige, überregionale Verbindung durch Maßnahmen wie den Bau von Ortsumgehungen, Zusatzstreifen sowie bauliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit.
  • eine Verbesserung der Verkehrsbeziehungen zwischen den Räumen Nordsaarland-Hunsrück-Koblenz.
  • die Umgehung der Stadt Kastellaun, wobei hier die Möglichkeit geschaffen wird zur nutzungs- und funktionsgerechten Umgestaltung des bisherigen Straßenraumes unter Berücksichtigung des städtebaulichen Bedarfs der Stadt.
  • Verbesserung der Anbindung an den Flughafen Hahn.

Aktuelle Situation

Die B 327 ist eine bedeutsame überregionale Verbindung zwischen dem Nordsaarland, dem Hunsrück (Flughafen Hahn) und Koblenz. Gleichzeitig übernimmt sie die Sammel- und Verteilerfunktion für die Gemeinden in diesem Raum und hat durch ihre Anbindung an die A 61 bei Emmelshausen und die A 1 bei Hermeskeil die Funktion eines Autobahnzubringers. Entsprechend viel Verkehr fließt ganzjährig auf der B 327.


Im Bereich der Ortsdurchfahrt Kastellaun übernimmt sie zudem die Erschließungs- und Verknüpfungsfunktion einer innerörtlichen Straße.


Die Linienführung der bestehenden B 327 ist im Planungsbereich durch mehrere unübersichtliche Kurven und durch eine Steilstrecke am südlichen Ortsausgang von Kastellaun geprägt. Ebenso lässt die Ortsdurchfahrt Kastellaun mit ihren engen Kurven, Kreuzungen und unübersichtlichen Einmündungen einen sicheren und zügigen Verkehrsablauf nicht zu.


Innerhalb der Ortsdurchfahrt führt sie an städtebaulich bedeutenden Bereichen, wie beispielsweise dem Marktplatz, vorbei und durchschneidet hierbei den Ortskern. Die hohe Verkehrsbelastung der Hunsrückhöhenstraße wirkt zum einen trennend im Ortsbereich und zum anderen führen die Emissionen zu einer hohen Belastung der Bewohner Kastellauns. Auch gab es bereits schwere Unfälle in der Ortsdurchfahrt.

Bauablauf und Kosten

Seit Spätsommer 2011 wird die Ortsumgehung gebaut. Begonnen wurde mit den Arbeiten an der Brücke im Zuge der K 29. Seit Ende April wird nun die Trimmbachtalbrücke gebaut. Es folgen die Straßenbauarbeiten und die Arbeiten an vier weiteren Brückenbauwerken.

Mitte 2014 sollen die Bauarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.


Die geschätzten Kosten der Ortsumgehung betragen rund 27 Millionen Euro.


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