Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Nirgendwo sonst in Deutschland werden so viele Waren exportiert. Auch der Tourismus boomt. Es gilt, solche Standortvorteile zu erhalten und auszubauen. Andererseits müssen Belastungen, die sich insbesondere durch den hohen Anteil von Transitverkehren ergeben, vermindert werden.
Einem funktionierenden Straßennetz kommt vor diesem Hintergrund eine hohe Bedeutung zu. Hier ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) gefragt. Er plant, baut und unterhält die Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus ist er für Fragen des Verkehrs zu Lande, im Wasser und in der Luft zuständig.
Dazu sind rund 4000 Mitarbeiter im ganzen Bundesland im Einsatz. Neben der Zentrale in Koblenz gibt es acht Dienststellen, ein Autobahnamt, 57 Straßenmeistereien, 13 Autobahnmeistereien und eine Fernmeldemeisterei. Die Mitarbeiter kümmern sich darum, dass wir alle bequem, zügig und sicher auf den Straßen unterwegs sein können. Sie sind dabei für ein Streckennetz von insgesamt 17.595 Kilometern zuständig. Dieses umfasst 872 Kilometer Autobahnen, 2.841 Kilometer Bundesstraßen, 6.970 Kilometer Landesstraßen, 6.912 Kilometer Kreisstraßen sowie rund 7500 Brücken und 1400 Kilometer Radwege.
Der Landesbetrieb Mobilität entstand aus der 1949 gegründeten Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz. Er ist als Obere Straßenbau- und Obere Verkehrsbehörde dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau zugeordnet. Seit dem 01.02.2002 ist der LBM in der Rechtsform eines Eigenbetriebs des Landes organisiert. Der LBM versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, das unter anderem für folgende Aufgaben verantwortlich ist:
- durch Straßenbetriebs- und Winterdienst einen sicheren Zustand der Straßen zu gewährleisten;
- Lücken im Fernstraßennetz zu schließen;
- Ortsdurchfahrten bedarfsgerecht auszubauen;
- die Bevölkerung durch den Bau von Ortsumgehungen von Lärm und Abgasen zu entlasten

