Neuartig: Schafwolle als Erosionsschutz

Mai 2009: Die Schafswolle wird ausgelegt
LBM setzt auf Schafwolle als Erosionsschutz

Der Landesbetrieb Mobilität setzt an der Ortsumgehung Rengsdorf Schafwolle als Erosionsschutz ein. Dies ist ein neuartiges Verfahren, das an der B 256 erstmals angewandt wird.

Auf der steilen Böschung der Erdstoffdeponie sind sogenannte Geomatten befestigt. Diese Matten bestehen aus unbehandelter Schafwolle. In die Schafwolle sind Gehölz- und Grassamen eingewebt. Auf diese Weise konnte die Böschung schneller mit Pflanzen bewachsen. Bereits nach zwei Wochen spross erstes Grün durch die Schafwolle. Fünf Monate später war von den ausgelegten Geomatten nichts mehr zu sehen. Die Wurzeln der Pflanzen verhindern nun, dass die Erde abgespült wird. Die Matten sichern den Boden gleichzeitig davor, dass die Böschung unterspült wird.

Die Schafwolle zeichnet sich durch ihre enorme Wasserspeicherfähigkeit aus. Sie eignet sich daher auch sehr gut zur Begrünung von Felsbruch und Schotter. Wegen ihres geringen Gewichtes kann sie auch an schwierigen Standorten problemlos aufgebracht werden.



Entwicklung zwei Wochen nachdem die Schafswolle ausgelegt wurde. Bewuchs vier Monate nach Projektstart
Schon nach zwei Wochen sprießt das erste Grün durch die Schafwolle. Fünf Monate später ist von der Schafwolle nichts mehr  zu sehen.